Blogtour Tag 2: Ich liebe dich lieber nicht von Josie Charles " Über das Leben eines Obdachlosen"


Hallo Ihr Lieben,
heute macht die Blogtour zu Josie Charles Buch " Ich liebe Dich lieber nicht" bei mir Halt und ich möchte Euch ein wenig über das Leben eines Obdachlosen erzählen...

"Ich liebe dich lieber nicht" ist aber kein Buch, in dem die Obdachlosigkeit eine große Rolle spielt, aber durch ein Missverständnis bzw. durch eine falsche Einschätzung von der Hauptprotagonistin Lissa wird dieses Thema aufgegriffen und ich habe festgestellt, das man ein bestimmtes Bild vor Augen hat, was Obdachlose angeht und ich hätte im ersten Moment wahrscheinlich ähnlich gedacht wie sie. Lissa sieht einen Mann in etwas abgenutzten Sachen auf einer Bank schlafen. Sie ist fasziniert von seinem Äußeren und kann sich nur schwer vorstellen, das dieser Mann auf der Straße lebt. Doch wer verbirgt sich wirklich dahinter....

Dieser Einstieg in das Buch zeigt, das wir ein bestimmtes Bild vor Augen haben, was Obdachlose betrifft. Doch auch im Laufe des Buches treten immer wieder kurze Eindrücke auf, was Lissa zu dem Thema Obdachlosigkeit denkt. ..

Ein Thema, mit dem man sich oftmals nicht richtig auseinander setzt, da viele der Meinung sind: Das kann mir nicht passieren... Doch meiner Meinung nach sollte man dieses Thema gerade in der heutigen Zeit nicht allzu weit von sich schieben, denn es kann oftmals schneller und unverhoffter kommen, als man denkt...

Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und im öffentlichen Raum, im Freien oder in Notunterkünften übernachten. „Platte machen“, „schieben“ oder „auf Platte sein“ bezeichnet umgangssprachlich z. B. in Parkanlagen, auf Bänken, unter Brücken, in Hauseingängen, Baustellen und Bahnhöfen zu nächtigen. Der Begriff „Obdach“ bedeutet Unterkunft oder Wohnung.

Die Mehrzahl der Obdachlosen in den Industriestaaten ist männlich, unter den alleinstehenden Obdachlosen machen Männer etwa 80 % aus.

Doch wie leben Obdachlose eigentlich in Deutschland?

Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland wird auf 300.000 geschätzt, bis zu 30.000 Menschen leben auf der Straße, ohne in einer Statistik aufzutauchen. 

Gerade in dieser kalten Jahreszeit ist es für viele Obdachlose schwer, einen warmen Unterschlupf zu finden. 

Der Schritt sich in einer entsprechenden Unterkunft zu melden, um einen warmen Schlafplatz zu bekommen fällt vielen schwer, da sich sich in der Öffentlichkeit bereits vielen Demütigungen stellen müssen. 

Auch das Melden beim Einwohnermeldeamt ist ein Schritt den ich mir so nicht vorstellen könnte und ihn auch alles andere als angenehm empfinde. Er tat mir den Gefallen, sich beim Einwohnermeldeamt wohnungslos zu melden. Dort bekam er einen Aufkleber auf die Rückseite des Personalausweises: "Ohne festen Wohnsitz".

Gerade in dieser kalten Jahreszeit ist es für viele Obdachlose schwer, einen warmen Unterschlupf zu finden. Und vielleicht sollten wir das ein oder andere Mal nicht einfach wegschauen. Denn Obdachlose sind nicht anders und auch keine schlechte Menschen. Denn manches mal sind sie vielleicht auch unverschuldet in diese Situation gekommen und auch wenn wir es uns nicht vorstellen können, aber auch uns kann dieses passieren...


Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:


Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ganz einfach:
Jeden Tag kann ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage als Kommentar beantwortet wird. Wenn es keine Tagesfrage gibt, reicht ein Kommentar unter dem jeweiligen Beitrag, um ein Los zu sammeln. Es können insgesamt 7 Lose gesammelt werden.


Teilnahmebedingungen:


  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Die Gewinner erklären sich mit Teilnahme am Gewinnspiel bereit öffentlich genannt zu werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
  • Für den Versand per Postweg wird keine Haftung übernommen.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook gesponsert.
  • Das Gewinnspiel endet am 17.12.2015 um 23:59 Uhr.

Vergesst bitte nicht Eure Email Adresse anzugeben, dass wir Euch im Gewinnfall benachrichtugen könne!!


Morgen geht es dann bei Susy von den Bücherjunkies weiter. Hier gibt es ein tolles Protagonisteninterview... Seid gespannt!!

Teilnehmende Blogs:

11.12 Buchvorstellung inklusiver Rezension - NinniSchockiBooks
12.12 Über das Leben eines Obdachlosen - bei mir
13.12 Protagonisteninterview - Bücherjunkies
14.12 Über die Kunst des Zeichnens - Bookwormdreamers
15.12 Vorstellung der Schauplätze mit Zitaten aus dem Buch - Books and Cats
16.12 Freundschaft - Romantic Book Fan
17.12 Autoreninterview - Babsleben
18.12 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs






Kommentare:

  1. Hi,

    habe bereits "Das Gegenteil von Romeo" gelesen und geliebt, weil ich Josies Schreibstil sehr toll finde!!!!

    Lg
    Gaby

    Ich gebe meine Blogadresse an, weil da habe ich ein Kontaktformular, hoffe das reicht.
    http://escape-into-dreams.blogspot.co.at/

    Schönen Samstag noch!!!!!

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  2. Auch ich mag Liebes -und Nachdenkbücher total und bewerbe mich liebend gerne! Das Cover finde ich super schln und es macht auch nachdenklich was bestimmt zum Buch passt ;) Ich wäre auf das Buch serh gespannt!

    LG

    MiraxD
    doan.bichtram@yahoo.de

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  3. Hallo ,

    Sehr interessantes und informatives Beitrag .
    Ich finde das Cover sehr schön und glaube
    das auch das Buch sehr interessant ist .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  4. bücher die zum nachdenken anregen lese ich immer wieder gerne und sind auch mal was anderes:-D
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  5. Hallo,

    sehr interessanter Beitrag.

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  6. Hallo

    dein Beitrag war sehr interessant. Ist ja doch ein sehr brisantes Thema.

    Ich schaue regelmäßig auf deinem Blog vorbei.

    Viele Grüße

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  7. Hey :)

    Toller Beitrag!

    Ich hüpfe sehr gerne in den Lostopf.

    Liebe Grüße

    zeki358i@gmail.com

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  8. Ich finde es traurig, das selbst in solch "reichen" Ländern wie in Europa oder Nordamerika, so viele Menschen ohne festen Wohnsitz leben müssen. Vor allem da sie einmal auf der Straße nicht so einfach wieder in "geordnete" Verhältnisse zurück finden, da sie dann oft vor vielen Vorurteilen stehen. Es wäre schön, wenn das endlich einmal besser werden würde. Vorallem weil es ein machbarer Wunsch ist.

    LG Kathleen

    kathleengiesecke(at)googlemail.com

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  9. Hallo,

    ein wirklich interessanter und informativer Beitrag!

    LG

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